Veranstaltung am Donnerstag, den 28. März 2024 um 19 Uhr
Gegen Kriegstreiberei und antifaschistische Ablenkungsmanöver
im RAUM Rungestr. 20, 10179 Berlin
Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.
Am 29.02. 19h im RAUM, Rungestrasse 20, Berlin-Mitte
Die Brutalität, mit der der Staat Israel seit 1948 die ihm von den Siegermächten im zweiten weltweiten Gemetzel zugewiesene Rolle ausübt – die eines bewaffneten Gendarmen, der ein ölreiches Gebiet, ein Reservoir billiger Arbeitskräfte und ein Gebiet voller sozialer Spannungen verteidigt – wird in dem, was in den letzten Tagen und Wochen im und um den Gazastreifen herum geschehen ist, auf die Spitze getrieben.
Ähnlich des zweiten imperialistischen Weltkrieges, dessen Ausbreitung und Blockbildung, die ihn aller Welt erst erkennbar gemacht hatte, sich über mehrere Jahre erstreckte (vom spanischen Bürgerkrieg über den deutsch-sowjetischen Pakt bis zur deutschen Besetzung Frankreichs), ist auch die heutige Entfaltung des Weltkrieges durch scheinbar separate Ereignisse geprägt und durch eine überbordende ideologische Propaganda vernebelt.
Vom israelischen Staat stranguliert, von täglichen Schikanen und Morden heimgesucht, von allen arabischen Bourgeoisien der Region (einschließlich der palästinensischen Bourgeoisie) in einer Sackgasse eitler nationaler Versprechungen festgenagelt, Opfer aller mehr oder weniger heimlichen diplomatischen Manöver der westlichen und nahöstlichen Staaten, stehen die palästinensischen Proletarier des Gazastreifens kurz davor, ein weiteres blutiges Gemetzel zu erleiden, nach den – vielleicht weit entfernten, aber nie mit Wut und Entsetzen vergessenen – Massakern von Tell Al-Zataar (im Libanon, August 1976) und Sabra und Chatila (ebenfalls im Libanon, September 1982) und den vielen, die folgten.
Veranstaltung der Internationalen Kommunistischen Partei:
Am 12.01. 19h im RAUM, Rungestrasse 20, Berlin-Mitte
Die ruchlose „freie Welt“, die 1945 den Faschismus abgelöst hatte und 1990 durch den Zusammenbruch des Ostblocks geboostert wurde, befindet sich im Amoklauf. Krisen, Kriege, Völkermord in potenzierter Form lassen die Illusionen Vieler in Kapitalismus und Demokratie als „Beste aller möglichen Gesellschaftsformen“ immer mehr schwinden. Was von bürgerlicher Seite als „multiple Krisen“ zusammenhangslos beschrieben und verharmlost wird, ist die Entwicklung des 3. imperialistischen Weltkrieges.