WAS UNSERE PARTEI KENNZEICHNET: Die politische Kontinuität von Marx zu Lenin bis zur Gründung der Kommunistischen Internationale und der Kommunistischen Partei Italiens (Livorno 1921); der Kampf der Kommunistischen Linken gegen die Degeneration der Kommunistischen Internationale, gegen die Theorie des “Sozialismus in einem Land” und die stalinistische Konterrevolution; die Ablehnung von Volksfronten und des bürgerlichen Widerstandes gegen den Faschismus; die schwierige Arbeit der Wiederherstellung der revolutionären Theorie und Organisation in Verbindung mit der Arbeiterklasse, gegen jede personenbezogene und parlamentarische Politik.
Der Weg des Krieges, einmal beschritten, potenziert die Geschwindigkeit. Forderte SPD-Kriegsminister Pistorius vor zwei Jahren erst die Herstellung der „Kriegstüchtigkeit", so proklamiert er jetzt schon, dass wir „nicht mehr im kompletten Frieden" sind. Auf Bundeswehrplakaten wird immer aggressiver für deutsches militärisches Heldentum geworben. Es scheint, dass nach der einstmaligen Ausrufung des „totalen Krieges" im Berliner Sportpalast, Deutschland wieder eine Regierung mit der politischen Qualität von Selbstmordattentätern hat.
Veranstaltung:
am 26. Juni 2025 um 19 Uhr im RAUM, Rungestr. 20, 10179 Berlin
Gespeist durch den systemimmanenten kapitalistischen Expansionsdrang und befördert durch die nationalen Befreiungskämpfe in den ehemaligen Kolonien hat der Imperialismus sich heute zu einem Weltsystem entwickelt.
Veranstaltung:
am 25. September 2025 um 20 Uhr im RAUM, Rungestr. 20, 10179 Berlin
1916 hatte Lenin sein berühmtes Werk „Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ geschrieben und dort die Entwicklung des Kapitalismus zum imperialistischen Kapitalismus beschrieben und außerdem das theoretische Rüstzeug für den Umgang mit dem 1. Weltkrieg geschaffen. Die Frage, über die viel gestritten wird, ist allerdings: Ist das in dieser Form heute noch aktuell? Und welchen Sinn hat die Auseinandersetzung mit diesem Thema?
Wir sind keineswegs überrascht von den jüngsten Ereignissen, die die Welt erschüttern und von der daran anknüpfenden Diskussion über den „Dritten Weltkrieg“ in den Kneipen und TV-Talkshows.
Unter dem Druck der weltweiten Krise der kapitalistischen Produktionsweise spitzt sich die Lage im Nahen Osten von Tag zu Tag mehr zu. Der Krieg zwischen Israel und dem Iran, wie auch immer er sich in nächster Zukunft entwickeln wird, ist sowohl ein Symptom als auch ein Faktor für die Beschleunigung und Verschärfung der Krise.