Während die großen Volksgemeinschaftsparteien zusehends erodieren, sorgt sich die Linke des Kapitals um den "Erhalt der Demokratie". Marx verband seine grundlegende Kritik der Demokratie als Ausdruck der Entfremdung des Gattungswesens Mensch (im Kapitalismus zur Ware degradiert und individualisiert) mit der politischen Unterstützung des Kampfes für die Demokratie als Ausdruck des bürgerlichen Fortschritts. Das revolutionäre Ziel dabei war es, zur Selbstaufhebung des Proletariats zu gelangen. Seine falschen Apologeten haben diesen revolutionären Kern durch die bürgerliche Ideologie des demokratischen Ewigkeitswertes ersetzt. Wir stellen die historische Überholtheit der positiven Bezugnahme auf die Demokratie und die Unbrauchbarkeit ihrer Mechanismen für den heutigen proletarischen Kampf dar.
In Berlin am 29.10. um 19.30h im RAUM, Rungestr. 20, Berlin-Mitte
In Nürnberg am 31.10. um 20h auf der Linken Literaturmesse im Künstlerhaus, Königstr. 93.
Veranstaltung am 27. August 2026 um 19.30 Uhr im RAUM, Rungestr. 20, 10179 Berlin
Der Kampf gegen den Krieg erfordert den Klassenkampf!
Die Politik der Hochrüstung und des Sozialraubs ist keine falsche Politik besonders böswilliger, vom Russlandhass getriebener und von der Rüstungslobby gekaufter Politiker. Die Kriegswirtschaft ist eine logische und notwendige Politik – für das Kapital und gegen die Arbeiterklasse. Sie ist nicht nur der letzte Rettungsanker des durch die Wirtschaftskrise besonders gebeutelten deutschen Imperialismus. Sie ist eine internationale Erscheinung am Vorabend eines neuen Weltkrieges.
Während in den Rüstungsschmieden und auf den aktuellen Schlachtfeldern ein erneuter großer Krieg zwischen den imperialistischen Mächten vorbereitet wird, wächst die Bewegung dagegen. Mit Demonstrationen und Resolutionen und leider noch viel zu wenig mit Streiks wird gegen den Krieg mobilisiert. Unter dem Eindruck der mörderischen Brutalität der ersten Weltkriegsblitze z.B. im Nahen Osten und angesichts der monströsen Gefahr eines atomaren Gemetzels in Europa wird vielfach versucht, die Komplexität dieser Entwicklung realpolitisch greifbar zu machen, anstatt sie auf ihre systemischen Ursachen zurückzuführen.
Veranstaltung:
Opportunistischer Totentanz oder proletarischer Antikriegskampf?
am 30. Juli 2026 um 19.30 Uhr im RAUM, Rungestr. 20, 10179 Berlin
Veranstaltung:
am 24. September 2026 um 19.30 Uhr im RAUM, Rungestr. 20, 10179 Berlin
In Sachsen-Anhalt hat die rechtsextreme AfD die Wahlen gewonnen und verfehlt nur knapp die absolute Mehrheit. Bei der politischen Konkurrenz herrscht blankes Entsetzen und Fassungslosigkeit, von CDU, SPD, Grüne, Linkspartei bis zu weiten Teilen der sogenannten „Radikalen Linken“ – gerade auch in Hinblick der zu erwartenden AfD-Regierung spätestens im 3. Wahlgang. In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, wo ebenfalls im September gewählt wird, ist die AfD zwar etwas schwächer, aber auch hier droht ein starkes Abschneiden der bürgerlichen Rechten.