Veranstaltung:
am 10. Januar 2026 um 19.30 Uhr im RAUM, Rungestr. 20, 10179 Berlin
Mit der willkürlichen Entführung eines missliebigen amtierenden Staatschefs hat der US-Imperialismus das neue Jahr mit einer Kriegserklärung gestartet. In dieser Situation können die vermeintlichen Vertreter des Völkerrechts z.B. in der Bundesregierung nur noch stammeln, dass die Vorgänge für eine Bewertung "zu komplex" sind (Merz) oder er (Wadephul) kein "Direktor eines Instituts für Völkerrecht", sondern deutscher Außenminister ist. Überhaupt ist die bürgerliche Politik zu einer selbstentlarvenden Schmierenkomödie geworden.
Veranstaltung:
am 25. September 2025 um 20 Uhr im RAUM, Rungestr. 20, 10179 Berlin
1916 hatte Lenin sein berühmtes Werk „Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ geschrieben und dort die Entwicklung des Kapitalismus zum imperialistischen Kapitalismus beschrieben und außerdem das theoretische Rüstzeug für den Umgang mit dem 1. Weltkrieg geschaffen. Die Frage, über die viel gestritten wird, ist allerdings: Ist das in dieser Form heute noch aktuell? Und welchen Sinn hat die Auseinandersetzung mit diesem Thema?
Unter dem Druck der weltweiten Krise der kapitalistischen Produktionsweise spitzt sich die Lage im Nahen Osten von Tag zu Tag mehr zu. Der Krieg zwischen Israel und dem Iran, wie auch immer er sich in nächster Zukunft entwickeln wird, ist sowohl ein Symptom als auch ein Faktor für die Beschleunigung und Verschärfung der Krise.
Der Weg des Krieges, einmal beschritten, potenziert die Geschwindigkeit. Forderte SPD-Kriegsminister Pistorius vor zwei Jahren erst die Herstellung der „Kriegstüchtigkeit", so proklamiert er jetzt schon, dass wir „nicht mehr im kompletten Frieden" sind. Auf Bundeswehrplakaten wird immer aggressiver für deutsches militärisches Heldentum geworben. Es scheint, dass nach der einstmaligen Ausrufung des „totalen Krieges" im Berliner Sportpalast, Deutschland wieder eine Regierung mit der politischen Qualität von Selbstmordattentätern hat.