Der Krieg ist die natürliche Lebensbedingung des Kapitalismus: Imperialismus bedeutet tatsächlich verschärften internationalen Wettbewerb, verstärkte Handelskriege, Kapitalexporte, bei denen unweigerlich einer mit dem anderen in Konflikt gerät, die Kontrolle über die Rohstoffquellen und deren Transportwege und damit der Versuch, Konkurrenten auszuschließen, bis hin zum unkontrollierten Ausbruch von Konflikten, zunächst auf lokaler Ebene und dann – perspektivisch und unter der Voraussetzung spezifischer materieller Bedingungen – weltweit.
Veranstaltung:
Am 27. Januar 2022 um 19h im RAUM, Rungestraße 20, 10179 Berlin-Mitte
Genauso wie seine verbrecherischen Kriege den größte Beweis für die historische Überholtheit der kapitalistischen Gesellschaftsordnung darstellen, war die Haltung zum imperialistischen Krieg schon immer der entscheidende Markstein zwischen wirklichen internationalen Sozialist_innen bzw. Kommunist_innen und der Linken des Kapitals.
Die Kommunistische Partei und die Gewerkschaftsfrage
Wir wollen die linkskommunistischen Grundsatzpositionen zur gewerkschaftlichen Arbeit, die die IKP in der gleichnamigen Broschüre zusammengefasst hat (und die mit kleinen Änderungen im nächsten Jahr neu erscheinen soll) diskutieren. Dazu gehört neben der historischen Einordnung der Entwicklung und der aktuellen gewerkschaftlichen Situation insbesondere ein richtiges Verständnis von der Aufgabe gewerkschaftlicher Organisationen, der Dynamik und Grenzen sozialer Kämpfe, der Entstehung von Klassenbewusstsein und der Aufgaben von uns als Kommunistinnen und Kommunisten auf der Arena des Klassenkampfes.
Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.
Am 25. November 19h im RAUM, Rungestrasse 20, Berlin-Mitte
Die Perspektivlosigkeit von (klein-)bürgerlichen Bewegungen:
Warum Querdenken, Volksaufstände und demokratischer Antifaschismus in die Irre führen
Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.
Am 24.02. 19h im RAUM, Rungestrasse 20, Berlin-Mitte
Der Anfang vom Ende!
Die Wohnungsfrage, sprich das Problem rasant steigender Mieten in deutschen Städten (aber auch europaweit bzw. international), ist in den letzten Jahren zu einem immer größer werdenden Problem für die lohnabhängige Klasse geworden, insbesondere für Geringverdiener_innen. Ein immer größerer Anteil des eigenen Einkommens geht für die Miete drauf und immer weniger bleibt zum Leben übrig. Wir haben uns bereits in vielen Flugblättern, Artikeln und Veranstaltungen diesem Thema gewidmet, um zunächst die Ursachen dieses Phänomens zu erörtern und um anschließend Kampfperspektiven gegen diese Form der Enteignung der Arbeiter_innenklasse aufzuzeigen, dabei stets auch bereits existierende Kämpfe und Initiativen im kritischen Blick. Unseren Standpunkt wollen wir jetzt noch einmal bekräftigen – wo in Berlin und in Deutschland gerade neue Regierungen installiert werden und das Volksbegehren „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ (DWE) kurz vor dem Aus steht.
Als Klasse kämpfen!
Seit über einem Monat kämpfen die Kolleg_innen von der Charité und Vivantes bzw. ihren Tochterunternehmen für bessere Arbeitsbedingungen und gegen die Folgen des kapitalistischen Wahnsinns, auch aus der Krankheit der Menschen noch Profit generieren zu müssen. Arbeitshetze, Personalmangel, miese Entlohnung – diese Probleme betreffen nicht nur die ArbeiterInnen in den „Krankenhausfabriken“. Die durch die Corona-Pandemie noch verschärfte Wirtschaftskrise und die damit einhergehenden staatlichen Riesensubventionen an die Konzerne werden weitere soziale Angriffe gegen die Lohnabhängigen – nicht zuletzt unter dem Deckmantel der „Sanierung des Staatshaushaltes“ – mit sich bringen.