Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.
Am 28.04. 19h im RAUM, Rungestrasse 20, Berlin-Mitte
Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.
Am 28.04. 19h im RAUM, Rungestrasse 20, Berlin-Mitte
Sowohl in den Metropolen der älteren Staaten als auch in denen der jüngeren Staaten und in den Peripherien überall in der kapitalistischen Welt verschlechtern sich die Wirtschafts-, Lebens- und Arbeitsbedingungen der proletarischen Lohnarbeiter (und dementsprechend der absteigenden Mittelschichten und proletarisierten Massen) weiter: die allgemeine Verteuerung von Energie und Gütern des primären Bedarfs (einschließlich der Wohnkosten), die galoppierende Inflation (als Folge der „Finanzpolitik“ der staatlichen Banken, die damit fortfahren, Geld auszuschütten und zu verleihen, ohne dass es damit gelingt, genügend Kapital und Mehrwert zu generieren, um die durchschnittliche Profitrate wieder zu erhöhen). Überall führt die Umstrukturierung von Wirtschaftsunternehmen (multinationale Konzerne, Einzel- oder Familienunternehmen, Genossenschaften, staatliche Unternehmen, verstaatlichte Unternehmen oder was auch immer), die durch die unaufhaltsame Krise der Überproduktion ausgelöst wird, zu immer mehr Arbeitslosen und prekär Beschäftigten sowie zu einer immer unhaltbareren Steigerung des Arbeitstempos – die hauptsächliche Ursache für die schwindelerregende Zunahme von tödlichen „Arbeitsunfällen“, schweren traumatischen Verletzungen und Krankheiten am Arbeitsplatz. Auch die lächerlichen Lohnerhöhungen bei Vertragsverlängerungen, die ebenfalls an die so genannte Produktivität gekoppelt sind, sind nichts wert.
Genossinnen, proletarische Schwestern!
Drei Jahre Gesundheitsnotstand, die zur Wirtschaftskrise hinzugekommen sind, haben zu nichts anderem geführt als zur Verschlechterung eurer Arbeitsbedingungen. Ihr wart die ersten, die entlassen worden sind und weitere Lohnkürzungen unter dem Deckmantel von Teilzeitarbeit oder smart working hinnehmen musstet, trotz des Lohngefälles zu Lasten der Frauen. Und ihr wart die letzten, die in feste Arbeitsverhältnisse übernommen worden sind. Wer in den Firmen bleiben konnte, mit immer prekäreren Verträgen, weiß, wie die Morde und Tötungsversuche (wie Adil in Novara) am Arbeitsplatz zugenommen haben (das, was die Bosse und deren Vertreter „Unfälle“ nennen) und kennt den zunehmenden Druck – bis zur Erpressung und sexuellen Belästigung im Namen einer angeblichen Steigerung der Produktivität.
Der Zusammenstoß, der sich in Osteuropa auf Kosten des russischen und ukrainischen Proletariats abspielt, zwingt die „atlantische“ europäische Bourgeoisie dazu, sich an der Vergeltung gegen die russische Bourgeoisie zu beteiligen, die von den Regime-Medien als autokratisch und militaristisch dargestellt wird und besonders zur Aggression neigt.
Der Krieg ist die natürliche Lebensbedingung des Kapitalismus: Imperialismus bedeutet tatsächlich verschärften internationalen Wettbewerb, verstärkte Handelskriege, Kapitalexporte, bei denen unweigerlich einer mit dem anderen in Konflikt gerät, die Kontrolle über die Rohstoffquellen und deren Transportwege und damit der Versuch, Konkurrenten auszuschließen, bis hin zum unkontrollierten Ausbruch von Konflikten, zunächst auf lokaler Ebene und dann – perspektivisch und unter der Voraussetzung spezifischer materieller Bedingungen – weltweit.
Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.
Am 31.03. 19h im RAUM, Rungestrasse 20, Berlin-Mitte