Sonntag, 05 April 2020

Für die unnachgiebige Verteidigung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Proletarier - Organisationsformen, Kampfmethoden und -Ziele

Notwendigkeit des ökonomischen Verteidigungskampfes

In der kommunistischen Perspektive ist das historische Ziel der politischen Machteroberung durch den revolutionären Aufstand, geleitet von der Partei, um die Diktatur des Proletariats zu errichten – der einzige mögliche Übergang zu einer Gesellschaft ohne Klassenspaltung – nie getrennt von der Notwendigkeit, dass die Proletarier hier und jetzt kämpfen, um ihre eigenen Lebens- und Arbeitsbedingungen gegen den alltäglichen Druck des Kapitals zu verteidigen. Auch in diesen Verteidigungskampf muss die kommunistische Partei intervenieren, um ihn zu lenken und möglichst zu leiten, um ihn aus dem ökonomisch beschränkten Bereich herauszuführen, in welchem das Kapital und die reformistischen Feinde ihn einsperren würden, sie muss ihn nutzen – mit seiner Charakteristik von alltäglichem Kleinkrieg – als eine Übung und eine Schule für den Klassenkrieg.

Die Tätigkeit der Kommunisten auf dem Gebiet von diesen Verteidigungs- und Überlebenskämpfen entfaltet eine Bandbreite von Forderungen, überwiegend ökonomisch aber auch gesellschaftlich, die mit geeigneten Kampfmethoden verfolgt werden müssen. Für die Kommunisten schließen sich die Kampfmethoden tatsächlich in einem gegenseitig fruchtbaren Verhältnis an die Ziele an, was die revolutionäre Vorbereitung der Klasse wieder anfacht.

In der Zeitspanne von bereits ein paar Jahrhunderten haben die Erfahrungen der ökonomisch-gesellschaftlichen Kämpfe die Grenzen ihrer Aktionen aufgezeigt, wenn sie in der Isoliertheit des Spontaneismus der Arbeiter durchgeführt werden: von selbst, ohne die Intervention der kommunistischen Partei werden die Proletarier nicht nur nie bei einer politischen Aktion ankommen können (das heißt wie eine Klasse für sich zu agieren, mit ihren eigenen historisch-politischen Zielen), sondern auch in diesem spontaneistischen Bereich verbleiben (das heißt wie eine Klasse an sich, beziehungsweise wie reine Arbeitskraft des kapitalistischen Systems) und für den Reformismus eine einfache Beute sein, der sie einer nach dem anderen dem Kapital opfert und die Gesamtheit der allgemeinen Bedingungen verschlechtert.

In dieser jahrhundertealten Zeitpanne der proletarischen Geschichte zwischen den hohen und niedrigen organisatorischen Erfahrungen haben die Formen von diesen ökonomischen Verteidigungskämpfen in den revolutionären Erfolgen und in den Niederlagen der Konterrevolution natürlich Entwicklungen und Anpassungen erlitten, die die Transformation des Überbaus der bürgerlichen Gesellschaft begleitet haben (für eine komplettere Analyse von diesen komplexen Prozessen verweisen wir auf die Lektüre unserer Broschüre „Klassenpartei und gewerkschaftliche Frage“, 1994).

Aber wenn das Ergebnis dieser Entwicklung im Rahmen der modernen imperialistischen Phase die traditionellen gewerkschaftlichen Strukturen in ein regelrechtes Organ zur ökonomischen und gesellschaftlichen Kontrolle des Proletariats transformiert hat, ist damit sicher nicht die Notwendigkeit der ökonomischen Verteidigung verschwunden, genauso wenig ist der radikale und potentielle Antagonismus des Proletariats in den Konfrontationen mit dem Kapital verschwunden: gerade das Voranschreiten der ökonomischen Krise, die Widersprüche, welche diese öffnet, die daraus folgenden sozialen Verwerfungen, treiben wieder unerbittlich die Arbeiter von jedem imperialistischen Staat auf jenem Kampffeld an und werden diese zwingen, sich neue stabile Verteidigungsstrukturen zu geben, welche auch eins der Gebiete des Zusammenstoßes zwischen den Kommunisten und der vielfältigen Front der bürgerlichen und reformistischen Feinde sein werden.

Die kommunistische Partei lehnt deshalb nicht die ökonomischen und gesellschaftlichen Verteidigungskämpfe ab (auch wie einige meinen würden, „weil jetzt das Kapital in der Krise nichts mehr zugestehen kann“, oder, wie andere meinen würden, weil „die einzige Perspektive der Griff nach der Macht ist“: beides kindliche und mechanistische Positionen), sondern arbeitet in diesen, und nimmt sich vor, sie zu organisieren und zu leiten, sie an ihre unvermeidlichen Grenzen zu drängen, weil diese eine dialektische Einheit mit der Entwicklung der Klassenkämpfe im revolutionären Sinne werden.

 

Die kommunistische Perspektive

Die Forderungen, die wir später ausführlicher erläutern werden, fassen die Erfahrungen zusammen, die die Arbeiter gemacht haben und mit denen sie täglich konfrontiert werden: Sie sind immer wiederkehrende und unveränderliche Wegweiser für den Kampf, weil die kapitalistische Produktionsweise unveränderlich ist. Aber um wirklich erreichbare Ziele zu sein, müssen sie sich eine unverzichtbare Kampfmethode geben, und es ist diese Methode und Waffe, unser Defätismus, der im Gegensatz zur ökonomischen Solidarität mit der Gesellschaft des Kapitals und seines Staates steht, von der Solidarität jedes Arbeiters mit seinem Betrieb ausgehend.

Jeder ökonomische Kampf hat seinen unvermeidbaren „lokalen“ Ursprung, einen begrenzten, entfesselnden und daher unmittelbaren Moment: aber um einen dauerhaften Erfolg erreichen zu können, darf der ökonomische Kampf nicht auf seinen Ursprung eingegrenzt bleiben. Der Lokalismus (der sich nicht auf die „geographische“ Isolierung beschränkt, sondern der auch die Begrenzung des Betriebes, der Berufsgruppe, des produktiven Sektors einschließt), das heißt die Beschränkung von einem ökonomischen Kampf auf dem isolierten Gebiet, wo er ausgebrochen ist, hat sich als ein primitives und unzureichendes Mittel dargestellt (und ausgerechnet deshalb wird sie so sehr geliebt sowohl vom operaistischen Reformismus, Verherrlicher des Fabrikrates oder Betriebskomitees, als auch vom korporatistischen Reformismus, Verherrlicher der besonderen Eigenschaften von Berufsgruppen). Der Lokalismus ist das wichtigste Mittel, aus dem sich die „natürliche“ Teilung zwischen den Arbeitern speist (Beschäftigte, Erwerbslose, Prekäre, Indigene, Migranten, Junge, Alte, Frauen, Männer, und vor allem Zugehörige zu dieser oder jener „Berufsgruppe“ oder des „produktiven Sektors“) und ist einer der Gründe der Abschwächung der Kampffähigkeit der Proletarier. Im Gegensatz kann eine kompaktere und umfassendere Front widerständiger und kämpferischer sein und kann daher der Gegenseite große Schäden zufügen. Die Unabhängigkeit der Berufsgruppe und der Berufsverbände zu unterstützen, beziehungsweise in die Falle des „Berufes“ zu laufen, ist eine Methode, die die Teilung der Klasse aufrechterhält: die einheitliche Aktion muss dagegen die Überwindung von jeder Art von Lokalismus verfolgen.

 

Kampfmethoden

Der Streik

Der Streik ist ein Kampfmittel und kein „Recht“, welches liebenswürdigerweise vom bürgerlichen Gesetz gewährt und reguliert wird: deshalb soll er als Kampfmittel benutzt werden. Er ist sogar das wichtigste Kampfmittel, welches, die Produktion und Distribution der Waren und Dienstleistungen blockierend, das ökonomische bürgerliche Leben lähmt und direkt die einzige teure Sache der Firmeneigentümer und -Führung trifft: den unmittelbaren Gewinn. Der Streik muss also darauf zielen, sich auf dem Gebiet und auf die Zeitdauer auszuweiten: das heißt, er muss sich das Ziel setzen, den schwersten ökonomischen Schaden für den Gegner zu verursachen und am Ende die Mehrheit der Betriebe zu treffen (und möglicherweise den bürgerlichen Staat), er muss unvermeidlicherweise mehr verschiedene Sektoren der Arbeiter einbeziehen, all die künstlichen intern geschaffenen Spaltungen überwinden.

Da der Streik die Hauptwaffe im ökonomischen Kampf des Proletariats ist, hat die Bourgeoisie, seine furchtbaren Auswirkungen kennend, immer versucht, ihre Wirksamkeit zu blockieren, indem sie den Streik in ein „ziviles Recht“ umgewandelt hat, das per Gesetz reglementiert oder sogar „vorübergehend“ suspendiert werden kann, aber vor allem führt sie eine Praxis der Selbstreglementierung ein, verwaltet von den Regime-Gewerkschaften selber.

Es ist offensichtlich, dass das Proletariat mit dieser Zustimmung und Klassenzusammenarbeit mit der Bourgeoisie und ihrem Staat brechen werden muss, wenn es schließlich seinen Verteidigungs- und Kampfeswillen ausdrücken will (und das Proletariat wird dies machen müssen).

Das Organisieren und Ausweiten, das Fortführen und das Ende des Kampfes sind nicht von vornherein mit der entgegengesetzten Klasse vertraglich verhandelbar, sondern sie artikulieren sich lediglich auf der Grundlage der Kraft, die sich entfalten kann.

Deshalb sagen wir nein zu jeder Beschränkung, die durch das Gesetz auferlegt ist, aber vor allem nein zu einer gewerkschaftlichen Selbstreglementierung, die Vorankündigungen und Informationen über den Streik und ihre Propaganda, Artikulierung und Dauer vorschreibt.

Der Streik ist eine ökonomische Kampfhandlung, von welcher das unmittelbare und zukünftige Schicksal der Arbeiter abhängt. Er bedarf keiner „Reglementierung“: der Streik beginnt und endet nur abhängig von den Kampfergebnissen und den existierenden Kräfteverhältnissen.

 

Die Streikkassen und die gewerkschaftliche Organisierung

Ein alter Spruch über die Streiks erklärt, dass man, „eine Minute mehr als die Chefs standhalten“ muss. Um realistisch zu sein, muss dieser Widerstand ökonomisch unterstützt werden, nicht nur durch das vollständige Wiedergewinnen von dem, das im Laufe des Kampfes verloren ging, sondern vor allem durch die tatkräftige und (ökonomisch) organisatorische Solidarität von allen Arbeitern.

In Voraussicht auf Streiks wird sich die Organisation der Arbeiter also mit Finanzmitteln ausstatten müssen, die sich in Streikkassen umwandeln werden, um kollektiv alle Arbeiter zu unterstützen (ohne willkürliche Unterscheidungen) und alle Arten von Lohnabhängigen.

Das ist der Grund, weshalb die ökonomische Verteidigungsorganisation einen Stabilitäts- und Kontinuitätscharakter haben muss und nicht in der letzten Minute improvisiert und organisiert werden kann.

Die Zustimmung zur Organisation impliziert deshalb auch eine Unterstützung ökonomischer Art und diese Unterstützung muss direkt durch die Arbeiter-Vertrauensleute verwaltet werden am Arbeitsort, im Bezirk oder in der Branche, in der sich die gewerkschaftlich territoriale Struktur organisiert, ohne irgendeine Vollmacht zur automatischen „Entnahme“ aus der Lohntüte mit einem zu entrichtenden Beitrag (wie ein Bestechungsgeld!) an die Gewerkschaft.

Die so gesammelten Finanzmittel werden dazu dienen, die Selbstorganisierung zu unterstützen, welche der besten Proletarier bedarf, die fähig sein werden, nicht nur ihre gewöhnliche Aktivität (Struktur, Propaganda, Mobilisierung etc.) voranzutreiben, sondern vor allem die Arbeiter im Kampf zu unterstützen (kollektive Vorbereitung und Verteilung der Subsistenz- und Überlebensmittel für die Streikenden auf dem Weg des Kampfes, Rechtsverteidigung, direkte Unterstützung in all ihren Formen von jenen, die die bürgerliche Repression erleiden).

 

Kampforientierungen

Über den realen Lohn

Der Lohn ist die Menge, die das Kapital an die Arbeiter zahlen muss, um deren Existenz zu garantieren. Dieser enthält also: die Mittel des persönlichen Lebensunterhalts (Lebensmittel und ein Minimum zur Befriedigung anderer Bedürfnisse), die Mittel des Unterhalts für ihre Familie (Miete, Kindererziehung, usw.), berufliche Bildung. Die reale Summe, die an die Arbeiter in Form des Lohnes gezahlt wird, hängt deshalb grundsätzlich vom Verlauf der Nachfrage und des Angebotes der Ware Arbeitskraft und so vor allem vom Kräfteverhältnis zwischen der Arbeiterklasse und den Unternehmern ab. Jede Lohnerhöhung reduziert den Betrag des Mehrwertes und ist deshalb etwas, das jeder Unternehmer, jeder Betriebschef, jeder Abgeordnete des Parlaments, jeder Minister fürchtet und rigide kontrollieren will.

Nur durch den Kampf gelingt es daher (vorübergehend) den Profit anzugreifen, der Klasse zu erlauben, etwas Erleichterung vor den dringenden Erfordernissen zu finden, die von der Produktivität auferlegt werden (das bedeutet die Erhöhung der unbezahlten Arbeit durch diese Erfordernis). Keine Erhöhung des Lohns schützt vor seiner ständigen Entwertung, sowohl in der Periode des Aufschwungs als auch im Verlauf der periodischen Krise, der das Kapital unterworfen ist. Kein Gesetz (Verfassung, Arbeitsrecht), kein Vertrag, keine gleitende Lohnskala kann den Lohn friedlich schützen: all das führt tendenziell höchstens dazu, gleichbleibende Verhältnisse herzustellen, bei denen die Klasse langfristig verliert. Es existiert keine andere Möglichkeit als der Kampf und die Vereinigung der Arbeiter, um dem Angriff auf den Lohn entgegenzutreten und ebenso der Konkurrenz, zu der die Arbeiter in den verschiedenen Situationen gezwungen sind, die in der kapitalistischen Gesellschaft vorkommen. Jede Lohnerhöhung darf daher nicht auf einige Branchen oder Sektoren beschränkt werden, sondern muss für die ganze Klasse erreicht werden. Alle Erhöhungen müssen den Basislohn einbeziehen, weil alle anderen Erhöhungen von Zulagen zweckmäßig für die Erhöhung der Produktivität, der Flexibilität, der produktiven Arbeitsleistung sind. Alle massiven und zufälligen Erhöhungen müssen für die schlecht bezahlten Branchen stärker ausfallen und das nicht so sehr aus einem missverstandenen Sinn von abstrakter und moralischer „Gerechtigkeit“ gegenüber den anderen Arbeitern, sondern zur Sicherung der Einheit der Gesamtheit der Arbeiter ob in der Gegenwart oder in der Zukunft.

Außer direkten Angriffen (durch Einschnitte, usw.) ist die andere Form des von der Bourgeoisie genutzten Angriffs auf den Lohn dessen indirekte Verringerung durch die Erhöhung der Lebenshaltungskosten, der Tarife, der Mieten, der Transportpreise (Verringerungen, die nicht nur die Arbeiter treffen, sondern auch die Mittelklassen und ihren unteren Teil auf dem Weg der Proletarisierung). Es handelt sich hier um die den Arbeitern entzogenen Lohnanteile, deshalb muss die Lohnerhöhung diese einbeziehen und dabei die Konfusion der allgemeinen und undifferenzierten Forderungen des so genannten „Kampfes gegen die Verteuerung“ vermeiden. Wenn die Verringerung der Tarife, der Mieten, der Transportpreise die einzige Forderung ist und nicht in einer weitergehenden Perspektive von Lohnforderung eingebunden ist, ist das keine Forderung „der Klasse“, sondern wird eine beliebige „Volks-Forderung“. Im Kampf um den Lohn muss man auch die Lohnabzüge beachten: unsere Forderung ist die Abschaffung von jeglichen Abzügen, sei es durch Krankheit, durch Arbeitslosigkeit, durch Pensionen/Rente, durch familiäre Zuwendungen: alle Abzüge müssen eine Belastung für die kapitalistische Klasse und für ihren Staat sein. Gleichermaßen muss jede steuerliche Abgabe abgeschafft werden, die auf den Arbeitern lastet.

 

Über den Arbeitstag

Unsere Forderung ist eine drastische Reduzierung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, ohne irgendeine Verwässerung im Laufe des Vertragsverhältnisses: Das muss sofort sein, weil die Senkung der geistig/körperlichen Strapazen sofort stattfinden muss, um es zu erlauben, die Kräfte der Arbeiter ohne Infragestellung des Lohnes wiederherzustellen. Diese Verringerung muss in täglichen Arbeitsstunden und in wöchentlichen Ruhetagen berechnet werden. Eine zusätzliche drastische Reduzierung wird denen vorbehalten, die in einer abnutzenden oder gefährlichen Arbeit beschäftigt sind. Es soll natürlich die Schaffung von zusätzlichen Lohnstunden, Feiertagen oder Nachtstunden verhindert werden, selbst wenn diese durch zusätzlichen Lohn ausgeglichen würden. Für die Arbeiter muss der dauernde und nächtliche Zyklus, die Arbeitszeit weiter reduziert werden bis zu ihrer kompletten Abschaffung.

 

Über die Arbeitsverträge

Da der Vertrag eine Einbahnstraßen-Beziehung ist, die der Gegenpart den Arbeitern aufzwingt, um sich die Benutzung der Arbeitskraft für eine gewisse Anzahl von Jahren zu sichern, in den von der kapitalistischen Realität aufgezwungenen Produktivitätsbedingungen, die unmöglich im Voraus zu bestimmen sind, müssen die Arbeiter unter diesen Bedingungen den Vertragsbruch im Falle einer Änderung o.g. Bedingungen in Kauf nehmen. Der Vertrag muss deshalb in jedem Moment auch von Seiten der Arbeiter annullierbar sein.

 

Über Entlassungen und Erwerbslosigkeit

Da die kapitalistische Realität instabil und in ihrem Wesen ohne Regeln ist, werden die Arbeiter immer mit Entlassungen und Erwerbslosigkeit konfrontiert. Es handelt sich nicht um zeitweilige, lokale Prozesse: die industrielle Reservearmee, oder die Masse der Reservearbeiter (erwerbslos oder unterbeschäftigt) funktioniert wie ein Stauraum, der sich zyklisch entleert und sich füllt: das Kapital macht guten Gebrauch von dieser Masse als Konkurrenzkraft gegen die beschäftigten Arbeiter.

Sie setzt sich zusammen aus eingewanderten Arbeitern (heute ein wachsender Teil), aus Arbeitskraft auf der Suche nach Erst-Beschäftigung, aus weiblicher Arbeitskraft und schließlich als neueste Entwicklung aus prekärer Arbeitskraft. Unsere Forderungen basieren nicht nur auf dem Kampf gegen Entlassungen, zu welchem der massenhafte Widerstand der Arbeiter, verallgemeinert und landesweit, seinen entscheidenden Beitrag leisten muss; sondern vor allem auf der Verteidigung des Lohnes, der für alle Entlassenen vollständig sein muss, egal ob Arbeitgeber und bürgerlicher Staat selber von den Ursachen für die Entlassung betroffen sind. Deshalb kein zeitlich festgelegtes Kurzarbeitergeld oder ein reduzierter Lohn, sondern der vollständige Lohn bis zur Wiederherstellung des Arbeitsverhältnisses auch für die, deren Arbeitsverhältnis die Arbeitgeber nicht wiederherstellen wollen. Auch im Fall der Reduzierung der Arbeitsstunden (im Zuge von Teilzeit oder von Prekarisierungsformen der reduzierten oder flexibilisierten Arbeit) soll der selbe Lohn beibehalten werden. Für diejenigen, die unsere Verweigerung von Entlassungen betrifft, versteht sich von selbst, dass sie nicht einen moralischen Charakter einnimmt oder umso weniger die Unterstützung der sogenannten „Kultur des Arbeitens“ darstellt.

 

Gegenüber Umstrukturierungen

Weil es unmöglich ist, die Umstrukturierungen zu verhindern (die Ersetzung der Arbeiter durch die Maschine, um die betriebliche Produktivität zu erhöhen), die das normale Leben des Kapitals begleiten, ist es erforderlich, ihre Effekte zu bekämpfen: d.h. die Erhöhung der Ausbeutung, die Intensivierung des Arbeitsrhythmus, die Erwerbslosigkeit der überflüssigen Arbeitskräfte. Die abstrakte Parole „Nein zur Umstrukturierung“ (sie ist von der selben Natur wie die Parole „Nein zur Erhöhung der Produktivität“), entzieht sich jeglicher Schlagkraft auf der Ebene des Verteidigungskampfes der Arbeitsbedingungen, es ist erforderlich, darauf mit der Forderung nach einer drastischen Erhöhung des Grundlohnes und einer drastischen Reduzierung der Arbeitszeit zu antworten. Damit die eigene Gesundheit nicht in der Falle der Monetarisierung gefangen bleibt (durch die negativen Effekte, welche sie erleidet aufgrund der Erhöhung des Arbeitsrhythmus und der produktiven Flexibilisierung), ist es erforderlich, für die drastische Reduzierung der Arbeitsbelastung, für die Durchsetzung der Reduzierung des Arbeitstages und für die Verhinderung von Entlassungen zu kämpfen, welche die Umstrukturierungen unvermeidlich fordern werden.

 

Gegenüber den Akkordlöhnen und den Anreizsystemen

In der kapitalistischen Dynamik der Abpressung des Mehrwertes werden die vielfältigsten Formen von Anreizsystemen und von Prämien, abhängig von der Produktivität, ausgedacht und daran fügen sich verschiedene Formen von Akkord und von Überstunden hinzu: insbesondere die Akkordlöhne erlauben es, im Arbeitsverlauf eine automatische Reduzierung der Produktionszeiten bei gleicher Produktionsmenge durchzusetzen, vor allem in den automatischen Industriesystemen; in einer Reihe damit wird die Steuerbefreiung von Überstunden seit Neuem als Anreiz benutzt, um Teile des Lohnes wiederzuerhalten. All das zwingt den Arbeitern eine Erhöhung der Produktivität auf, sowohl persönlich als auch als Gruppe sowohl kontinuierlich als auch diskontinuierlich, je nach den produktiven Bedürfnissen der Firma – Druck, der die Arbeiter innerhalb der Firma in Konkurrenz setzt. Aufgrund von niedrigen Löhnen, aufgrund von stressigen Arbeitsbedingungen wurde die Akzeptanz von Produktionsprämien und Anreizsystemen, Boni und vorübergehenden Überstunden und gleichzeitig die Reduzierung der Zeiten von durchgängiger Arbeit, die durch Pausentage unterbrochen wird, durchgedrückt. Vertraglich werden diese Anreizsysteme durch die gewerkschaftlichen Organisationen legitimiert, sie monetarisieren dank ihnen die Produktivität und verschlechtern dabei die Lebensbedingungen der Arbeiter bis zum Äußersten. Von unserer Seite müssen die Forderungen darauf zielen, jede Form von Anreizsystem mitzunehmen. Und man kann in diese Richtung agieren, indem man die Reduzierung der Belastungen zur Lohngleichheit, die Reduzierung der Rhythmen und der Intensität, die Verweigerung der Verhandlung der Belastungen aufgrund technisch-organisatorischer Kriterien und schließlich die tiefgreifende Erhöhung des Grundlohnes zur maximalen Reduzierung von Prämien, Anreizsystemen, Akkordarbeit, Schwarz- und Hausarbeit durchsetzt.

 

Über die Qualifikationen

Innerhalb der Unternehmen schreibt die Arbeitsorganisation eine Teilung von Aufgaben und beruflicher Parameter vor, die zum kleinsten Teil als technische Teilung notwendig sind: sie repräsentieren die ideologische Verherrlichung des Verdienstes, des Berufes, der Karriere. Die Arbeitsverträge bringen damit die vorgeprägten Charaktere durch die weit reichende Bandbreite der Niveaus und der Unterteilungen in Qualifikationen, gerechtfertigt durch die so genannten technischen Parameter. Die Teilung dient dazu, ein Klima der Konkurrenz zwischen den Arbeitern einer Firma zu erhalten. Um diese Mythen zu bekämpfen, die sich in besonderen Prämien, Mindestlöhnen, Mindestlohnzuschlägen ausdrücken, ist die wichtigste Forderung die Erhöhung des Grundlohnes bei Gleichheit der Arbeitszeit. Gleichzeitig muss die sofortige und drastische Reduzierung der Anzahl der Niveaus und eine sofortige Erhöhung der Lohnstufe unabhängig von der geleisteten Arbeit durchgesetzt werden.

 

Gegenüber Tod durch Arbeit, Unglücken und Gesundheitsschäden

Die Natur der kapitalistischen Produktion ist die der Aneignung von Mehrarbeit und Mehrwert in den gesamten 24 Stunden des Tages. Das bedeutet, die unentbehrliche Zeit des Körpers für das Wachstum, für die Entwicklung und für seine gesundheitliche Selbsterhaltung an sich zu reißen, die Zeit zum Luftatmen und zum Genießen des Sonnenlichts zu rauben, die Zeit zum Essen zu sparen, um sie in den eigenen produktiven Prozess einzuverleiben, den notwendigen Schlaf zum Erhalten, Erneuern, Auffrischen der Lebenskraft zu reduzieren. Dem Kapital interessiert das Leben der Arbeitskraft überhaupt nicht, was ihm ausschließlich am Herzen liegt, ist das Maximum an Arbeitskraft, das es an einem Tag nutzen kann. Von diesen zerstörerischen Effekten über die physischen und psychischen Bedingungen der Arbeiter ausgehend ist es erforderlich, den verbrecherischen Handlungen des Kapitals drastische Grenzen vorzuschreiben. An erster Stelle, eine starke Reduzierung der Arbeitszeit, vor allem in der Fertigung mit dauerndem Arbeitszyklus, in den abnutzenden Arbeiten, in den Tätigkeiten mit Kontakt mit giftigen Materialien und Substanzen, schädlich für die Gesundheit, in ungesunden Umgebungen, nicht belüftet, stickig, und ein gnadenloser Kampf gegen die Einführung von neuen Schichten, die auch die Nachtstunden beinhalten würden. Aber weil ein effektiver Schutz der Lebensbedingungen Produktionskosten mit sich bringt, die den Profit verringern, wird ein adäquater Schutz nie garantiert werden, deshalb reicht die drastische Reduzierung der Arbeitszeit nicht aus. Die Arbeitsumgebungen werden für die physische und psychische Integrität der Arbeiter immer gefährlich sein. Es ist daher erforderlich, die organisierte und verallgemeinerte Kampfaktion der Arbeiter dahin zu erweitern, in jedem Moment die Produktion zu unterbrechen und zu blockieren, jedes Mal und an jedem Ort wo eine Risikomöglichkeit, wenn auch nur theoretisch, gemeldet wird.

Es existiert keine Fatalität von den Zwischenfällen zur Arbeit: es existiert ein Kalkül des betrieblichen Risikos, das vorbeugend aufgestellt wird. Deshalb müssen die Arbeiter eine einheitliche Aktion von außen durchsetzen, die sich nicht nur über die technisch improvisierte Einschätzung innerhalb der Fabrik hinwegsetzt, sondern auch und vor allem über die Einschätzung der selben unternehmerischen Leitung, die sich den vom Betrieb gut bezahlten Technikern, Ärzten, Profis, Psychologen und Anwälten bedient. Mit dem Anerkennen der neuen beruflichen Krankheiten, müssen die Pensionen, die medizinische Versorgung, die Urlaube neu bewertet werden, während die komplette Unentgeltlichkeit der Pflege und die volle Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für alle Berufsgruppen durchgesetzt werden soll. Die Arbeiter sollen ferner nicht in die Falle stürzen, sich zu Teilnehmern betrieblicher und gewerkschaftlicher Initiativen der „Kontrolle der Arbeitsumgebung“ zu machen, Initiativen, die immer den wiederaufgenommenen Mythos der „Arbeiterkontrolle“ ausnutzend, das einzige Ziel haben, sie für die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter mitverantwortlich zu machen.

 

Gegen die Diskriminierungen

Die Verteidigung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der eingewanderten Arbeiter ist Eins mit der ökonomischen und gesellschaftlichen Verteidigung von allen Arbeitern. Die aktive und militante Solidarität in den Auseinandersetzungen der eingewanderten Arbeiter ist eine lebenswichtige Notwendigkeit für die gesamte proletarische Klasse: ohne dies ist es nicht möglich, die paralysierende Teilung zu überwinden, die von der Bourgeoisie eingeführt wurde, ist es nicht möglich, die sofortige und künftige Einheit der Arbeiter wiederherzustellen, ist es nicht möglich, sich effektiv gegen das Kapital zu verteidigen. Die allgemeine Anweisung „gegen jede Form der Diskriminierung“ muss die gleiche Behandlung auf dem Arbeitsplatz und außerhalb (Löhne Arbeitszeiten, Entlassungen, Arbeitslosigkeit, Unterkünfte, Renten, Krankheit, Urlaub) ins Zentrum des Kampfes stellen. Der selbe Kampf gegen die Diskriminierungen muss das weibliche Proletariat miteinbeziehen, sowohl die Arbeitsbedingungen betreffend, die Löhne (eine größere Erhöhung für sie) und die Arbeitszeit (eine drastischere Senkung) als auch die Lebensbedingungen (abnutzende Arbeit, Überstunden, Nachtarbeit, Gesundheitsschäden etc) betreffend. Für die Jungen werden die langen Jahre der Lehre mit ihrer relativen Lohnreduzierung abgeschafft. Alle Verträge auf Zeit müssen in fristlose Verträge umgewandelt werden, vor allem für die schwächeren Berufsgruppen: die Migranten, die Jungen, die Frauen, die landwirtschaftlichen Lohnempfänger, die Bauarbeiter, die Arbeiter in den Pflegediensten und im öffentlichen Dienst.

 

Die gewerkschaftlichen Formen in der Epoche des Imperialismus und die gewerkschaftliche Demokratie

In der aktuellen imperialistischen Epoche hat die Transformation der Gewerkschaften in vollständig in den bürgerlichen Staat integrierte Strukturen den Übergang zum Opportunismus jeglicher Farbe und Schattierung (sozialdemokratisch, stalinistisch und „post-stalinistisch“, sozial-religiös, faschistisch und nationalsozialistisch, operaistisch und sogar – für die wenigen, die noch übrig bleiben – anarchosyndikalistisch) leicht gefunden. Sie hat die Finanzierung der Organisation geändert, die ein materielles Mittel der Selbstverteidigung bleiben müsste, in ein echtes Business verwandelt.

In allen Ländern sowohl mit direkten Unterstützungsformen (einer bestimmten Summe für jeden Eingeschriebenen) als auch indirekten (die „freiwillige“ Einzahlung aus der Lohntüte an die gewerkschaftliche Vertretung vermittelt durch den Betrieb) oder durch die Verwaltung der Summen der Fürsorge und der Beteiligung an den Instituten, die Fürsorge verwalten, leben und gedeihen die offiziellen Gewerkschaften wie Parasiten auf Kosten der Gesamtheit der Arbeiter. Ihre unterwürfige Bürokratenfunktion üben sie während der Streiks dann in maximalem Maße aus, wenn sie einen Teil des Geldes aus der Streikkasse in einer klientelartigen und eigennützigen Art und Weise wieder „verteilen“. In allen Ländern unterstützt der Staat die nationalen gewerkschaftlichen Strukturen ökonomisch, in dem er sie vor den Angriffen des Proletariats unter Schutz stellt, das nicht bereit ist, den kontinuierlichen Rückzug und die wiederholten Niederlagen zu dulden: es ist daher der bürgerliche Staat, der in jeder Art und Weise eine soziale Kontrolle über das Proletariat und über die Masse der in den Gewerkschaften Organisierten ausübt.

Um solch einen vermoderten Weg zu säubern, gibt es keine Stahlbesen, die ausreichen: nur die Radikalisierung der Kämpfe wird diese wahrhaften, bürgerlichen „Agenturen der Arbeit“ zerstören können. Darüber hinaus wiegt die „gewerkschaftliche Demokratie“ oder auch die diversen inneren Organisierungsformen, welche die drei Verbände (Cgil, Cisl, Uil) sich gegeben haben, so schwer wie ein gewaltiger Felsbrocken auf der Spontanität, der Lebenskraft und auf der Zukunft der proletarischen Klasse. Wenn in der Vergangenheit die Arbeiterzusammensetzung der Gewerkschaft (Cgil) uns erlaubt hatte, auf die Möglichkeit zu hoffen, ihre Richtung zu bestimmen, oder mindestens ihre ursprünglichen proletarischen Kern zurückzugewinnen (Kampfmethoden, Ziele), ist diese Möglichkeit heute definitiv vorbei und ausgeschlossen. Korporativer Inhalt und Form haben alles unterdrückt, was einmal diese Gewerkschaft in der Strömung der Arbeiterbewegung stellte (wir haben diese Möglichkeit niemals für die gelben und weißen Gewerkschaften, Cisl, Uil und andere in Erwägung gezogen). All die Branchenverbände bewegen sich in diese Richtung: Fiom und Bestandteile der so genannten „Gewerkschaftslinken“ handeln nur von Hinten und aus der Deckung heraus und die „gewerkschaftliche Demokratie“ mit ihrer unruhigen Kontinuität oder die Oppositionsprozente, in einem festen diktatorischen Körper zur Schau gestellt, haben die Aufgabe, eine pluralistische Seite zu zeigen, um die Illusion zu pflegen, dass mit etwas Restaurierung von „interner Demokratie“ diese oder jene Organisation zur Verfügung der Arbeiter wiederhergestellt werden könnte.

Unser Ziel ist hingegen aus dem Inneren und Äußeren zu enthüllen, dass es nicht mehr eine Tendenz ist, sondern eine strategische Allianz mit dem bürgerlichen Staat, in der offenen Verteidigung seiner Ökonomie.

* * *

Ein Symptom der aktuellen Schwäche der Arbeiterbewegung ist die Kontinuität, sich auf so genannte „Arbeiterdemokratie“ zu berufen, in instrumenteller Art und Weise sowohl von Seiten der institutionalisierten Gewerkschaften als auch von Seiten der Basisgewerkschaften.

Sicherlich, die Instrumentalisierung ist nicht identisch. Die „demokratische Gesinnung“ von den institutionalisierten Gewerkschaften tut nichts anderes, als die Rituale und Institute der bürgerlichen Demokratie (Abstimmungen, Wahlscheine, geheime Stimme etc.) nachzuahmen, während die der Basisgewerkschaften sich demagogisch auf die Basisdemokratie beruft: aber in jedem Fall ist das „demokratische Gefühl“ der Arbeiter, zu dem alle Reformisten zurückkehren, nur ein konservativer Reflex inmitten der proletarischen Massen, eine Äußerung der bürgerlichen Ideologie, durch gemeinsame Orte , Demagogie und Zauberkunst vermittelt.

Die „Arbeiterdemokratie“ als ein „Organisations- und Kampfprinzip“ ist viel zu zweideutig: wegen der Inflation von Arbeiterbranchen, Verbänden, geografischen Sektoren, Unternehmen, multiplizieren sich die entgegengesetzten künstlichen Interessen, die mit der demokratischen Schminke aber kaum mit einer einheitlichen Front von Zielen vereinbar sind.

Die „Arbeiterdemokratie“ kann höchstens als etwas zusätzliches genutzt werden wie ein Notbehelf, durch den eine Minderheit der Avantgarde den Erfolg eines Kampfes bestätigen kann. Etwas ganz anderes sind die Instrumente, wodurch Inhalte und Kampfmethoden zur kollektiven Organisation und Aktion werden, die die Masse der Gemeinsamkeit der Arbeiter fortschleppen und hineinziehen kann. Es sind die Streikposten, das Blockieren der Märkte, des „Wegfegen“ der Streikbrecher – alles Instrumente, die über eine quantitative Mehrheit hinausgehen, aber die, mit der Wissenschaft der Klassenaktion, die wirkende Qualität einer „Mehrheit“ im Kampf zeigen; die Kraft der Arbeiter kann nicht die Einstimmigkeit der Arbeiter abwarten, sondern ihre Entfaltung organisiert die Arbeiter selber als „Mehrheit“, die Stehenden und Unschlüssigen mitreißend und sogar die, die über den eigenen Kampf nichts wissen wollen.

 

Von der Verteidigung zum Angriff

Es handelt sich offensichtlich um allgemeine Anweisungen, eher um das Gerüst der Forderungen, die im Laufe der künftigen Kämpfe entstehen werden. Aber man muss mit diesen Anweisungen (Methoden, Mittel, Ziele) anfangen, die sich gegen den Opportunismus jeglicher Farbe und Orientierung richten, nicht nur um „von der Verteidigung zum Angriff“ überzugehen (wenn es objektiv und subjektiv möglich sein wird) unter der unverzichtbaren Leitung der revolutionären Partei, sondern auch um das Problem des Wiederauflebens der ökonomischen und gesellschaftlichen Verteidigungsorganismen in korrekter Art und Weise zu stellen (also von den Inhalten auszugehen und nicht von den Formen oder den leeren Hüllen der reinen Darstellung), imstande der antiproletarischen Taktik von Gewerkschaften, die seit einem halben Jahrhundert zu tragenden Strukturen des bürgerlichen Staates geworden sind, erfolgreich entgegenzuwirken.

 

Das Proletariat ist revolutionär oder es ist nichts

International Press

 

                    

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